Thought #423

Die Lüge vom „Elektromobilitäts-Kuchen“ – Warum der Antriebswechsel bei VW unsere Ressourcen plündert

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Technocracy
The Carbon Pulse

Wenn Politiker und Automanager von der „Verteilung des Elektromobilitäts-Kuchens“ sprechen, suggeriert das Bild eines nachwachsenden Gebäcks, das beliebig vergrößert werden kann. Doch dieses Narrativ blendet die ökologische Wirklichkeit vollkommen aus.

Ein privater Pkw steht im Schnitt über 90 Prozent des Tages ungenutzt im Raum. Ob Verbrennungsmotor oder Batterie: Der immense Flächenverbrauch für Parkplätze, Fahrspuren und Beton sowie der Raubbau an endlichen Gemeingütern (Silizium, Lithium, Wasser, seltene Erden) bleiben bestehen. Der reine Antriebswechsel schützt nicht das Klima – er verlängert ein ressourcenintensives Geschäftsmodell auf Kosten zukünftiger Generationen.

💡 QUIZ ZUM WEITERDENKEN

Warum ist die in Wirtschaft und Medien beliebte Metapher vom „Elektromobilitäts-Kuchen“ ökologisch und gesellschaftlich irreführend?

A) Weil Elektroautos überhaupt keinen Strom verbrauchen und auf Wiesen fahren können.
B) Weil ein Kuchen aus nachwachsenden Zutaten besteht, während für Millionen privater Elektroautos endliche Gemeingüter aller Lebewesen unwiederbringlich verschlissen werden.
C) Weil der chinesische Automarkt in den letzten zehn Jahren komplett abgeschafft wurde.
D) Weil private Pkw sich 24 Stunden am Tag ununterbrochen bewegen und niemals Parkplätze benötigen.
💡 Auflösung: Richtig ist B. Ein privater Pkw steht im Schnitt über 90 % der Zeit ungenutzt herum. Der Wechsel vom Verbrenner zum E-Auto löst weder den Flächenverbrauch noch den Raubbau an endlichen Ressourcen, die nicht wie die Zutaten eines Kuchens nachwachsen.